SMD – Surface Mounted Device
Mit unseren vollautomatisierten SMD-Fertigungslinien bieten wir Ihnen den umfassenden Mehrwert dieser Technologie:
Kompakt
Automatisiert
Kostengünstig
Schnell
Doppelseitig
Konventionelles Reflow-Löten
- Erhitzung durch Heißluft / Infrarot im Durchlaufofen
- Überhitzungsgefahr, da Temperatur aktiv geregelt werden muss
- Bauteilstress durch große Temperaturgradienten
- Luft oder Stickstoff als Ofenatmosphäre: Oxidation der Lötstellen möglich
- Porenanteil 10–25%
- Hoher Durchsatz, geringe Kosten
Dampfphasen-Reflow-Löten
- Erhitzung durch Kondensation eines siedenden Fluids an den Bauteilen
- Keine Überhitzungsgefahr, da Siedetemperatur des Fluid als natürliche Obergrenze
- Temperaturhomogenität ±1–2°C: kein Bauteilstress
- Sauerstofffrei durch Dampfatmosphäre: keine Oxidation, saubere Lötstellen
- Mittlerer Durchsatz, mittlere bis hohe Kosten
- Porenanteil 8–12%
Vakuum-Dampfphasen-Löten
- Dampfkondensation mit Vakuumphase
- Keine Überhitzungsgefahr, Siedetemperatur als natürliche Obergrenze
- Sehr gleichmäßige Erwärmung durch Dampf + Vakuum: minimaler thermischer Stress
- Sauerstofffrei durch Vakuum/ Entgasung der Lötstelle vor dem Erstarren
- Geringerer Durchsatz durch Vakuumtaktzeit, hohe Kosten
- Porenanteil <3%: maximale thermische Leitfähigkeit
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Unverbindlich und schnell
SMT (Surface Mount Technology) ist ein modernes, automatisiertes Fertigungsverfahren zur Bestückung und Verlötung elektronischer Komponenten auf Leiterplatten.
Dabei werden die miniaturisierten SMD-Bauteile (SMD = Surface Mounted Device) automatisiert auf die Oberfläche der Leiterplatte positioniert und anschließend in einem Lötofen verlötet (Reflow-Löten), ohne dass Bohrungen für Ihre Verankerung notwendig sind oder die Bauteile einzeln verlötet werden müssen.
Der Fertigungsprozess verläuft in drei Schritten
1. Lotpastendruck
Die Lotpaste wird durch eine Schablone präzise auf die Kontaktpunkte der Leiterplatte aufgetragen.
2. Bestückung
Der Bestückungsautomat setzt die elektronischen Bauteile an die vorgesehenen Positionen in die frische Lotpaste.
3. Reflow-Löten – konventionell oder mit (Vakuum)-Dampfphase
Die bestückte Leiterplatte durchläuft den Reflow-Ofen, in dem die Lotpaste aufschmilzt und die Bauteile dauerhaft mit der Leiterplatte verbindet.
Nach dem Löten erfolgt eine automatische, optische Inspektion, um die Qualität der Lötverbindungen zu überprüfen.
SMT ist heute auf Grund der fortschreitenden Miniaturisierung, der geringen Kosten guten Eignung für Massenfertigung das Standardverfahren in der industriellen Elektronikfertigung und kommt in der Serienproduktion der meisten elektronischen Geräte zum Einsatz.
Anwendungsbereiche für SMD-Komponenten
Medizintechnik
Prüftechnik
Beleuchtung
Messtechnik
Kommunikation
Technologie & Vorteile
1. Kompakte Bauweise
Dies führt zu kompakteren und leichteren Geräten und erlaubt die Miniaturisierung insbesondere von mobilen Endgeräten wie Smartphones.
2. Automatisierte Fertigung
Dadurch sind sie ideal für die Massenproduktion geeignet und erhöhen die Effizienz in der Fertigung.
3. Geringe Produktionskosten
4. Gute HF-Eigenschaften
SMD-Komponenten haben kürzere Anschlüsse und sind daher weniger anfällig für induktive oder kapazitive parasitäre Effekte. Dies erlaubt eine größere elektrische Leistung bei HF-Anwendungen und schnellen Schaltvorgängen.
5. Doppelseitige Bestückung
6. Sehr gute thermische Eigenschaften
7. Höhere Produktionsgeschwindigkeit
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